Gebratene Ente mit Rote-Bete-Knödel und Rahmspinat (Rezept)

Zutaten für 
Schöne Ente von etwa 2, 5 3 kg
2 grossZwiebel
500 GrammMöhren
1 BundSalbei
Bleichselleriestängel
Apfel
1 TeelöffelSalz
1 EsslöffelPfefferbeeren
1/2 TeelöffelKorianderkörner
Pimentbeeren
1 TeelöffelRohrzucker
1000 MilliliterGeflügel- oder Fleischbrüh ca
2 EsslöffelHimbeeressig
Rote-Bete-Knödel:
1 kleinZwiebel
Knoblauchzehen
2 EsslöffelOlivenöl (oder Butter)
300 GrammRote Bete, gekocht
200 GrammWeissbrot altbacken
100 GrammQuark mager
Eier
1/2 TeelöffelKümmel, gehackt
 Salz
 Pfeffer
 Semmelbrösel
 Petersilie gehackt
Rahmspinat:
2500 GrammBlattspinat
 Salz
1 grossZwiebel
2 EsslöffelButter
Knoblauchzehen
200 GrammSahne
 Muskatnuss

Rezeptzubereitung:

Die Flügelspitzen der Ente abschneiden, zusammen mit dem Hals und den Innereien in einen Suppentopf füllen. Vom Gemüse etwa ein Viertel grob zerschneiden und hinzufügen - auch alle unschönen Teile, wie Möhrenschalen, harte Selleriestücke, gehören in diesen Suppentopf. Etwas Salz hinzufügen, auch einige Pfefferkörner und alles mit Wasser bedecken - ergibt nach gut zwei Stunden Köcheln eine wunderbare Brühe! Salz mit Gewürzkörnern und Zucker im Mörser zermahlen. Die Ente innen und aussen mit gut der Hälfte davon einreiben. Zwiebeln und Möhren fein würfeln und in einer Schüssel mischen. Einige Salbeiblätter fein schneiden, Sellerieblätter und zwei der Stängel fein hacken und untermischen, ausserdem mit etwas Würzpulver (von unserer Mischung) abschmecken.

Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, die Viertel in Scheibchen schneiden und hinzufügen. Diese Mischung in den Entenbauch stecken, die Schenkel über der Öffnung zusammendrücken und mit Küchenzwirn zusammenbinden.

Die Entenhaut überall dort, wo viel Fett darunter steckt, mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit das Fett schön gleichmässig ausbraten kann.

Jetzt im Backofen anbraten - nur so wird der Braten gleichmässig von der Hitze erreicht: bei 250 °C etwa 25 bis 30 Minuten, mit dem Rücken nach oben. Erst wenn die Ente richtig brutzelt und genügend Fett ausgebraten ist, mit Wasser oder Brühe ablöschen.

Die Ente auf den Rücken drehen, den Rest der gehackten Zwiebeln und vom anderen Wurzelwerk in der Fettpfanne verteilen, die Hitze auf 150 °C herunterschalten und die Ente langsam anderthalb bis zwei Stunden braten, dabei immer wieder mit der Flüssigkeit aus der Fettpfanne begiessen. Falls dort zu viel verdampft, aus dem Suppentopf auffüllen.

Dann die gesamte Flüssigkeit aus der Fettpfanne in einen Topf abgiessen. Den Ofen nochmals auf grosse Hitze schalten. Die Ente mit Essig einpinseln und noch einmal circa fünf Minuten scharfer Hitze aussetzen, damit die Haut jetzt schön kross und knusprig wird.

Für die Sauce den abgegossenen Bratensaft so gut wie möglich entfetten - vorsichtig abgiessen oder abschöpfen. Ein dünner Fettfilm schadet jedoch nicht, hilft später, die Sauce zu binden.

Die Flüssigkeit mitsamt allem Wurzelgemüse in eine Kasserolle umfüllen und aufkochen. Mit dem Mixstab fein pürieren. Jetzt emulgiert das Fett und gibt zusammen mit dem pürierten Wurzelwerk der Sauce einen schönen Stand. Abschmecken und vor dem Umfuellen in eine Sauciere nochmals aufmixen.

Die Ente auf einer Platte oder einem Tranchierbrett anrichten und zusammen mit der Sauce zu Tisch bringen. Ausserdem schmecken dazu: Rote-Bete-Knödel und Rahmspinat.

Rote-Bete-Knödel:

Ein Rezept aus Südtirol, wo man sich aufs Knödelmachen gut versteht. Übrigens kann man sie schon am Vortag produzieren, sie bleiben geformt und mit Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank prima frisch und brauchen dann nur noch in reichlich Salzwasser etwa 20 Minuten lang gar ziehen. Ein Tipp: Unbedingt immer einen Probeknödel kochen, um zu prüfen, ob er auch wirklich zusammenhält. Sonst noch etwas mehr Brösel hinzufügen. Falls er zu fest ist, mit etwas Quark auflockern.

Zwiebel fein würfeln und im heissen Öl weich dünsten, dabei den gehackten oder durchgepressten Knoblauch hinzufügen. Mit den grob gewürfelten, geschälten Roten Beten und dem gewürfelten Brot im Mixer pürieren, dabei zum Schluss den Quark sowie die Eier einarbeiten. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Die Masse, wenn nötig, mit Semmelbröseln verstärken und die fein gehackte Petersilie untermischen. Eine halbe Stunde quellen lassen. Dann Knödel formen (mit angefeuchteten Händen, etwa tischtennisballgross). In Salzwasser etwa 10 bis 12 Minuten ziehen lassen. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen und schwerelos kullern, sind sie gar.

Rahmspinat:

Diesen Spinat wird garantiert kein Kind entruestet wieder ausspucken und damit die Küchendecke sprenkeln, denn auf diese Weise zubereitet ist er ein überzeugendes Vergnügen! Den Spinat verlesen, die Stiele abknipsen, die Blätter gründlich, mehrmals in immer wieder frischem Wasser waschen, dann in kochendem Salzwasser eine Minute zusammenfallen lassen. In eiskaltem Wasser abkühlen, schliesslich abtropfen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln, in der heissen Butter weich dünsten, gehackten Knoblauch hinzufügen. Schliesslich den Spinat untermischen. Die Hälfte der Sahne angiessen, alles etwa fünf Minuten leise köcheln und immer wieder schwenken. Nochmals abschmecken, vor allem mit Muskat.

Jakobsmuscheln auf kleinem Salat Lauchcremesuppe Gebratene Ente mit Rote-Bete-Knödel und Rahmspinat Schokoladenauflauf

 
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