Bohnenkraut wirkt appetitanregend und antibakteriell.
Inhaltsstoffe
Die ursprüngliche Verwandschaft zu Oregano und Thymian lässt es scharf, pfefferartig, aber sehr aromatisch schmecken. Gerb- und Bitterstoffe sowie ätherische Öle wirken antibakteriell, appetitanregend, entblähend und krampfstillend. EIn Aufguss des Krautes hilft bei unreiner Haut. Ältere Menschen mit Problemen bei ihrer Verdauung sollten viel davon essen.
Saison
Gibt es als einjähriges Sommerkraut oder mehrjaehriges Winter-oder Bergbohnenkraut frisch meist zwischen Juli und Oktober. Getrocknet ganzjährig erhältlich.
Aufbewahrung
Blätter in einem Frischhaltebeutel im Kühlschrank lagern. Getrocknet luftdicht verschlossen, kühl und dunkel aufbewahren.
Verwendung
Frische, junge Triebe oder Blättchen unzerkleinert in Speisen mitkochen oder feingehackt zum Schluss über das Gericht streuen. Vorsichtig dosieren, denn das scharfe Kraut entwickelt beim Kochen sein volles Aroma. Es passt zu Hammel- und Schweinefleisch sowie zu Kartoffel-, Tomaten- und Bohnengerichten aller Art. Sogar mit Fisch harmoniert die Würzpflanze wunderbar. Zudem verleiht sie eingelegtem Gemüse, wie z.B. Essiggurken, einen pikanten Geschmack.
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