Apfelkraut, Herstellung und Verwendung (Rezept)

Zutaten für 

Rezeptzubereitung:

Man nehme eine Wagenladung Äpfel verschiedener Sorten von einer rheinischen Streuobstwiese, es schadet auch nicht, wenn sich da ein paar Birnen drunter mischen. Die sauren Äpfel sollten allerdings überwiegen.

Diese Wagenladung lässt man in einer Süssmosterei zu Saft verarbeiten. Dieser Saft wird dann stundenlang in einem grossen Bottich, auf kleiner Flamme (Brennt gerne an, dann wird das Zeug bitter. Also rühren und höllisch aufpassen!) eingekocht und reduziert, bis diese "Wagenschmiere- Konsistenz" erreicht ist.

Apfelkraut wird hier gerne als Brotaufstrich gegessen: Frisches, süsses Hefeweissbrot (Blatz) mit frischer Butter und Apfelkraut ist eine Delikatesse.

Ebenso, aber etwas deftiger, die übliche Nachmittags - Schnitte, die den Bauern früher mit einer Kanne Kaffe um 16:00 Uhr auf Feld gebracht wurde: Rheinisches Schwarzbrot, dunkel, mit ganzen Roggenkörnern, darauf Butter, dann reichlich Quark, mind. 20% Fett, darauf dann dick Apfelkraut und oben auf eine gut gebutterte Scheibe Blatz. ;-).......

Leider nichts zum Abnehmen! Auf Dauer kannst Du das nur vertragen, wenn Du Schwerstarbeit leistest, so wie die Bauern in meiner Kindheit. Aber lecker ist es doch!!!!!!!

 
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