Man nehme sechs Aepffel/ schaehle und siede sie im Röhren-Wasser/ doch nicht gar zu weich; schneide dann dinne Stücklein/ wie zu einem Aepffel-Mus/ daraus/ waege so viel Zucker/ so schwer als die Aepffel sind/ dazu/ lasse beedes mit einander sieden/ und wann sie eine gute weile gesotten haben/ rühre man von einer Citronen das Marck/ und die klein-geschnittene Schelffen darunter: Oder man kan/ an statt dess Röhren-Wassers/ den Safft von Parstoerffer-Aepffeln nehmen/ auch die Aepffel/ an statt dess schneidens/ schaben/ so wird die Latwerge kraefftiger und weisser; vor allem aber lasse man sie ja nicht zu lang sieden: Oder man siede auch erstlich den Zucker wohl dick/ wie bey der Citronen-Latwerk/ und rühre dann das Marck samt den Citronen darein/ wie bey den vorhergehenden bereits erinnert worden. Ist sie gnug gesotten: giessets hernach in die Schalen/ leget die übrig-geschnitenen Citronen-Schelffen/ oder Aepffel/ und etwas Citronat oben darauf/ und lassets an einem kühlen Ort gestehen.
Siebenzehnd/ Rezept 130
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