Die Familie der Sandbarsche (Mugiloididae) gehört ebenfalls zu den Küstenfischen der gemässigt-warmen bis tropischen Meeres. Der spindelförmige Körper ist von kleinen Schuppen besetzt. Die Rückenflosse ist geteilt in einige niederige Stachelstrahlen und einen höheren, langen weichen Teil Vorsicht! Die kleinen Stachelstrahlen können schmerzhafte Verletzungen verursachen. Der Rollizo (Mgiloides chilensis) bevorzugt etwas kühlere Gewässer und ist an derKueste Chiles stark vertreten. Sein Fleisch ist excellent und häufig auf dem Markt.
Neuseelaendischer "Blaubarsch", Blue Cod (Parapercis colias)
Mit seinem langgestreckten Körper ist er als Bodenbewohner sehr gut angepasst. Beim Gleiten über Sand und flache Felsen kann er sich mit den Brustflossen aufstuetzen. Färbung am Rücken grünlich-braun bis blauschwarz, seitlich mehr braun. Vorkommen ausschliesslich um Neuseeland, in Tiefen bis 150 m. Ernaehrt sich von Fischen, Krebsen und Weichtieren; wird bis zu 45 cm lang und etwa 2, 5 kg schwer. Das Fleisch ist sehr gut und eignet sich für fast alle Verarbeitungsarten. Ganz hervorragend wird es durch Räuchern.
Die Familie der Brandungsbarsche (Embiotocidae) findet man, bis auf wenige Arten; an der nördlichen Pazifikküste, vom südlichen Alaska bis Nieder- und Südkalifornien.
Weisser Brandungsbarsch (Phanerodon furcatus)
Einer der wichtigsten seiner Art. Die Färbung ist silbern-bläulich bis olivfarben, zum Bauch hin heller, manchmal mit gelbem oder rosa Schimmer. An der Basis der Rückenflosse verläuft eine schwarze Linie. Vorkommen an der Pazifikküste, von Vancouver bis Niederkalifornien, in Tiefen bis 43 m. Wird etwa 32 cm lang. Ein sehr guter Speisefisch von wirtschaftlicher Bedeutung in Kalifornien.
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